Konferenz-Saison: #Cowork2016 und #Arbeitenviernull

Ich war in den letzten Tagen Teil von zwei Konferenzen, die sich mit der Arbeit der Zukunft und der Zukunft der Arbeit beschäftigen – unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. In Hamburg fand vom 11.-13. März 2016 die kleine aber feine Cowork2016 statt – ein Treffen der deutschsprachigen Coworking-Szene, das von der German Coworking Federation e.V. (GCF) organisiert wurde. In letzterer kann man auch Mitglied werden, zum Beispiel hier. Am 15. März 2016 folgte sodann die Halbzeitkonferenz Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) inklusive Eröffnungsrede der Ministerin und entsprechendem Bohai. Die Anzugdichte war hier um tausend Prozent höher als bei ersterer Veranstaltung. Essen war bei beiden toll und leider viel zu viel. Nachhaltigkeit und Konferenzen schließen sich anscheinend noch viel zu oft aus, was ich immer sehr schade finde. Hier nun in aller Kürze meine Impressionen:

Cowork2016 in Hamburg im sHHared und Werkheim

Nach der Gründung der GCF im letzten Jahr ist die Anzahl der Coworking Spaces auch in Deutschland weiter gestiegen. Viele bestehende Spaces expandieren – entweder mit neuen größeren Räumen oder gleich komplett neuen Spaces. Die sogenannte Coworking-Kette WeWork steigert seinen Wert auf 16 Milliarden US-Dollar und eröffnet zur Zeit gerade drei Spaces in Berlin. Viele der ProtagonistInnen der Szene waren sich auf der Cowork2016 einig: So richtig Coworking ist das nicht mehr. Tobias, Coworking Manager vom St. Oberholz, betont in seinem Resümee zur Konferenz den Aspekt der Offenheit, den „unser“ Coworking im Sinne einer Gemeinschaftsbildung hier ganz klar abgrenzt.

Mit der Kennzeichnung #Cowork2016 werden sich in den nächsten Tagen und Wochen weitere Impressionen der spannenden Tage in Hamburg den Weg in den virtuellen Raum bahnen. Desweiteren sei noch anzumerken, dass die Konferenz m.E. Coworking (und auch Co-Living) in einem Mikrokosmos darstellt: Die Barcamp-Methode regt zu echten Begegnungen auf Augenhöhe an und jedeR kann sich einbringen, frei nach dem Motto es gibt keine ZuschauerInnen – nur Teilnehmende. Hier findet ihr den Sessionplan. In diesem Sinne: Wer mag kann die Cowork2017 (und auch die sonstige Verbandsarbeit) mitgestalten: zur German Coworking Federation.

#arbeitenviernull – Halbzeitkonferenz in Berlin im Kosmos

Dementsprechend politischer (und hochkarätiger besetzt) ging es danach bei der Halbzeitkonferenz des Dialogprozesses vom BMAS zu. Arbeit wurde hier in erster Linie im engeren Sinne zu großen Teilen als Erwerbsarbeit gedacht, noch enger vorrangig mit Bezug auf abhängig Beschäftigte. In vier verschiedenen Panels ging es um diverse Aspekte der sich im Wandel befindenden Arbeitswelt der Zukunft. Ein erster Themenüberblick findet sich in der Einladung.

Meine Agenda beinhaltete neben Themen zum mobilen und entgrenzten Arbeiten, vor allem neuere Aspekte in der schönen neuen Welt des Crowdworkings. Dazu beschäftigt sich die Europa-Universität Viadrina zurzeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt mit der Situation der Crowdworker. In diesem arbeitsrechtlich bislang wenig reglementierten Bereich ergeben sich sowohl Möglichkeiten als auch Risiken für die Reorganisation der Arbeit – irgendwo zwischen Ausbeutung und Freiheit. So war es nicht verwunderlich, dass es bislang wenig konkrete Studien und belastbare Daten zur Situation der auf den diversen Plattformen Aktiven gibt und hier eine klare Forschungslücke bemängelt wurde. Wir sind dran.

Eine spannende Studie, die im Rahmen der Konferenz medienwirksam vorgestellt wurde ist „Wertewelten Arbeiten 4.0“. Hier wurden 1.200 Personen zu ihren Einstellungen zur (Erwerbs-)Arbeit im Zeitverlauf umfangreich befragt. Interessant war die Verortung der ProbandInnen in den sieben entwickelten Wertewelten, die vor allem auf ihren Idealvorstellungen beruhten. Die Präsentation der nextpractice GmbH skizzierte ein recht positives Bild der Zukunft (grün), jedoch für den heutigen Standpunkt eher negative Aussagen der unterschiedlichen Gruppen. Mit einem Test kann sich jedeR selbst mal einordnen: Zum Test auf arbeitenviernull.de.

Arbeit kann nur gemeinsam gedacht werden

Beiden Konferenzen gemein war, dass sich unglaublich wenig mit dem aktuell sehr sichtbaren Thema der vielen Menschen, die nach Europa kommen oder es zumindest versuchen, beschäftigt wurde. Die Menschen, die zurzeit aufgrund einer Fluchterfahrung zu uns kommen spielten in keiner der hübschen Studien, anregenden Diskussionen und Kaffeepausen eine Rolle – und wenn oft nur negativ besetzt. Ich denke wie sehr die aufgezeigten idealen Wertewelten an der Realität vorbeigehen werden, wird sich daher nicht erst im anvisierten Jahr 2030 zeigen. Zuletzt kommt daher also ein Werbeblock: Am 30. April 2016 treffen sich Engagierte und Projektemacher beim openTransfer CAMPRefugees in München. Die Stiftung Bürgermut organsiert das zweite Barcamp dieser Art und will zu mehr Projekttransfer in diesem gesellschaftlich wichtigen Bereich beitragen. Hier findet ihr mehr Informationen: Link zum Event

Diskussion bei der Cowork2016

Foto: CC BY 4.0 Mirko Lux (Mehr Impressionen der #Cowork2016 findet ihr hier)

Teil 4: Random Facts und Vermischtes – Beschäftigung, Sicherheit, Menschen und Tiere

Im vierten Teil der Reiseserie zu unserem Monat in Thailand geht es um alles, was in den anderen Teilen dieser Serie noch keinen Platz gefunden hat, ich aber dennoch für erwähnenswert halte.

Programm

Da wir nur mit Handgepäck reisten, war unsere Auswahl an Unterhaltungsprogramm begrenzt. Was aber unbedingt mit musste, und sich als tatsächlich sinnvoll herausgestellt hat, habe ich hier mal aufgelistet:

  • (Karten)-Spiele: Uno, Phase 10, SkipBo, Kniffel
  • pro Person ein Buch sowie Tagebuch
  • Stifte
  • Taschenmesser/Besteck
  • Kindertaucherbrille (obwohl wir noch eine sowie einen Schnorchel vor Ort erwarben)
  • Badeschuhe! (Leider auch erst vor Ort gemerkt und teuer bezahlt)

Da wir schnell andere Kinder kennengelernt und die meiste Zeit draußen verbracht haben, war anderes „Spielzeug“ nicht nötig oder wurde von anderen mitbenutzt. Mit einem Mix aus Schnorcheln, Wandern, Träumen, Lesen, Essen und Fruchtshakes waren unsere Tage ziemlich ausgefüllt und ernsthaft langweilig wurde es nie. Bücher wurden übrigens vor Ort einfach weitergegeben und getauscht. Manche Unterkünfte und Cafés haben auch Ecken wo das entsprechend gemacht werden kann.

drei Rucksäcke

Internetkram und digitale Medien

  • iPad und iPhone (inkl. Apps: Spotify, Ebook-Reader, Sprachlern-Apps Thai)
  • Kopfhörer pro Nase, aber auch Ohropax
  • Basisauswahl an Hörspielen auf allen Endgeräten

Es gab nicht überall zuverlässiges W-LAN, daher war es schon sinnvoll ein paar Hörspiele und Musik offline dabei zu haben. Über die Dropbox hatte ich dann auch Zugriff auf eine digitale Kopie der wichtigen Dokumente.

Grafik: Reisen mit Kind in Zeiten des Web 2.0

Sicherheit

Erst auf der Reise wurde ich immer mal wieder angesprochen und darauf hingewiesen wie riskant es auch sein kann, ganz allein mit einem jungen Kind unterwegs zu sein. Diese Gedanken waren mir nicht fremd – jedoch waren wir bewusst nicht in einer einsamen Ecke und hatten immer eine gute Infrastruktur um uns herum. Besonders wegen meiner chronischen Krankheit, wusste ich eigentlich immer, wo das nächste Krankenhaus wäre und hatte stets genügend Bargeld für ein Taxi dorthin in der Tasche.

Zusätzlich habe ich im Vorfeld auch schon ein paar Maßnahmen diesbezüglich getroffen: Ein Googledoc mit dem ungefähren Reiseplan habe ich an enge Freunde, die auch als Notfallkontakt in meinen Unterlagen hinterlegt waren, gesendet. Außerdem gab es in jedem Gepäckstück Kopien von unseren Pässen und meiner Krankheitsgeschichte auf Englisch inklusive meiner letzten Blutwerte.

Am Kinde habe ich i.d.R. wenigstens einen kleinen Zettel mit meiner Handynummer platziert. Dennoch kam es zu einer kurzen Suchaktion von fünf Hotelangestellten, drei Köchen und mir: Zum Frühstück in Bangkok – im gebuchten Hotel wurde gerade gebaut – mussten wir im Hotel gegenüber einkehren. Ich holte uns Essen vom Buffet und Miss K. sollte sich schon mal einen schönen Platz suchen. Eigentlich hatte ich sie im Blick bis sie sich umentschied und doch lieber den tollen Balkonplatz, der gerade frei wurde, in der hinterletzten Ecke ansteuerte. Es folgten ungefähr zehn Minuten Panik und diverse Leute, die nach dem Kinde suchten, was in aller Ruhe die Nasenspitze in die Sonne hielt bis ich sie beim gefühlt fünften Mal des akribischen Absuchens des Restaurants endlich entdeckte und den anderen Entwarnung signalisieren konnte.

Mit der Zeit wurde ich aber wieder gelassener. Letztendlich verlief alles gut und niemandem passierte etwas. JedeR muss hier eine eigene Taktik entwickeln und da wir auch zu Hause eher unaufgeregt mit der stetig wachsenden Selbstständigkeit eines Grundschulkindes umgehen, machte es mir auch nichts aus, wenn Miss K. stundenlang alleine im Meer planschte oder mit gerade kennengelernten Familien auf Erkundungstouren ging (während ich mir eine Massage gönnte).

To Do Sicherheit

  • Heft/Buch mit allen wichtigen Adressen vor Ort und zu Hause
  • Online-Dokument mit ungefährem Reiseplan an enge Freunde senden
  • Kopien von Pässen und wichtigen Dokumenten (auch online speichern)
  • kleine Schilder für Taschen/Hosentaschen des Kindes mit Telefonnummer oder besser gleich so was
  • Deutschenliste
  • Vorhängeschloss z.B. für Gepäck und/oder Bungalow

Blick aufs Meer im Dunkeln

Von Tieren und Menschen

Von beidem haben wir so einige kennengelernt – manche waren freundlicher als andere. Grundlegend muss natürlich gesagt werden, dass die meisten Menschen sehr freundlich – vor allem zu Kindern – sind. Auch auf Koh Tao haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Dass dort alles etwas teurer als auf dem Festland ist, wussten wir vorab.

Anders wirkte Bangkok auf mich. Man sagt, es gibt Menschen, die diese Stadt lieben und andere, die sie nicht ausstehen können. Dazwischen geht nicht. Auch wenn es schöne insgesamt fünf Tage waren, ist Bangkok nicht so meins. Das hat leider auch mit den paar Menschen zu tun, die in den TouristInnen in erster Linie wandelnde Geldpakete sehen und deren Streben geprägt davon ist, diese mit diversen Tricks an sich zu bringen. So war schnell klar, dass der angenehmere Teil der Reise am Meer stattfinden würde.

Nachdem uns am ersten Tag ein anderer deutscher Tourist vom Skorpionstich seiner Partnerin und den anschließenden Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung auf Koh Tao erzählte, befürchtete ich schon Schlimmes. Innerlich waren wir auch auf diverse Mückenangriffe eingestellt. Sofern wir aber die Stunde am frühen Abend (ist sicher je nach Jahreszeit und Wetter anders) in geschlossenen Räumen verbrachten, war es gar nicht so schlimm. Das Empfinden ist auch hier immer subjektiv und  ich glaube nicht, das die diversen Mückenmittel (pflanzlich oder Chemiekeule) da einen Unterschied gemacht haben.

Weitere mehr oder weniger angenehme Begegnungen mit Tieren betreffen Geckos und Eidechsen, Krebse, Fische sowie Nagetiere. Ein riesiger Vertreter der Ersteren (ca. 1 m von Kopf bis Schwanzende)  hielt uns lange davon ab die Toilette in unserem nach oben offenen Bad zu benutzen. Natürlich wussten wir, dass die Tiere nicht gefährlich sind. Nach ein paar Wochen waren wir auch nur noch genervt von den kleinen Kackhaufen im Bungalow, die Auskunft über die ungefähre Größe des Tiers gaben.

Die fast tellergroßen Krebse haben uns oft den Weg zu unserem Bungalow in den Felsen der Sunset Bungalows „versüßt“. Miss K. hatte dabei tatsächlich Angst, fand es aber auch sehr spaßig als ich am Strand öfters aufsprang als ein Krebs aus dem Wasser direkt auf meinen großen Zeh zusteuerte. Größeres Unglück konnte jeweils abgehalten werden.

Unvergessen ist auch der Morgen an dem eine von einer Katze gejagt Maus vom Dach in unser offenes Thaistyle-Badezimmer stürzte. Wir guckten uns ziemlich beide ziemlich geschockt an. Da das Bad mit Steinen ummauert, also abgeschlossen ist, gab es für sie keinen Ausweg. Ich glaube wir versuchten beide die Strategie und das Aggro-Potenzial des anderen zu evaluieren und entsprechend zu handeln. In meinem Fall schloss ich die Badezimmertür und sagte den burmesischen Hausmädchen Bescheid, die mit einem Besen anrückten.

Wer genau nachts mein Ladekabel angeknabbert hat, weiß ich nicht – tippe aber auch auf ein tropisches Nagetier eurer Wahl. Es war immer wieder erstaunlich, wie all diese Viecher doch einen Weg in die Räume fanden. Auch wenn eine Moskitonetz nicht immer notwendig war, fühlten wir uns darunter doch etwas beschützter.

Letztendlich überwogen aber eindeutig die positiven Erfahrungen mit Einheimischen, Tieren und anderen Reisenden: Die Großfamilie, die mit Jetskis aus Surat Thani nach Koh Tao gedüst ist und uns spontan zum Abendessen eingeladen hat; die super freundliche Kellnerin und die tolle Köchin im Sushi-Restaurant von Chalok, die für uns oft vegetarische Köstlichkeiten jenseits der Karte zubereitete;  viele Herbergsmenschen, die uns weitere schöne Ecken empfohlen und uns teilweise hingebracht haben; abendliches Biertrinken in der Yat Bar; vegane Leckereien von May Kaidee in Bangkok oder der lachenden Karotte; die lieben Angestellten vom BaanTalay, die keine Wünsche offen ließen; die Piratenbar mit Feuershows in gemütlicher Atmosphäre; diverse Familien von überall, mit denen wir in Hängematten gechillt, Boote ausgeliehen und Erkundungstouren unternommen haben. Danke für all die unvergesslichen Momente!

gecko

Teil 3: Unsere Unterkünfte in Bangkok und Koh Tao

Für den Anfang und das Ende unserer Reise haben wir Unterkünfte schon vorab gebucht und bezahlt. Die Wochen dazwischen ließen wir uns treiben mit Fokus auf günstige Unterkünfte der unteren Kategorie. Ursprünglich wollten wir mehrere Inseln ansteuern (Ko Samui, Koh Tao und Ko Phangan), wo wir jeweils ungefähr eine Woche bleiben wollten. Da wir aber noch nix vorgebucht hatten und in Koh Tao nette Menschen kennenlernten, blieben wir einfach vier Wochen dort. Langeweile kam dennoch nie auf. Hier nun eine kleine Übersicht unserer Herbergen und wie wir die fanden. Der ausgemachte Deal mit Miss K. war, dass wir jeweils immer direkt am Meer absteigen oder einen Pool in der Nähe haben.

Pool auf Dachterasse

Bangkok: Zwei Nächte im D&D Inn (Khaosan Road)

Wie bereits in Teil 1 dieser Serie beschrieben, zog es uns nach unserer Ankunft in Bangkok zunächst in die Khaosan Road, weil von dort auch der Bus Richtung Süden starten sollte. Das Hotel liegt direkt an der berühmten Backpackerstraße und war leicht zu finden. Wir bezogen ein fensterloses Zimmer mit Klimaanlage der unteren Kategorie (zwei Nächte = 53 Euro inkl. Frühstück). Hört sich schlimm an, war es aber nicht, denn wo keine Fenster sind, gibt es auch weniger Insekten, die mitunter ganz schön nerven können. Dennoch verbrachten wir mehr Zeit auf dem Dach des Hotels (am Pool und Karten spielend über den Dächern Bangkoks) und nutzten den angemieteten Raum wirklich nur zum Schlafen. Negativ waren jedoch die Bauarbeiten, die parallel zum laufenden Betrieb durchgeführt wurden, aber so richtig gestört hat es auch nicht. Auf unsere ersten zwei Tage in Bangkok fielen ausgerechnet  zwei Feiertage, die sämtlichen Alkoholausschank verboten. So war es an der Poolbar ungewöhnlich ruhig und die TouristInnen verzogen sich zum Trinken in ihre Hotelzimmer. Letzteres fand dann leider auf Kosten unseres Schlafs im Nebenzimmer statt. Und ja, die zwei Elefanten sind etwas verstörend.

Blick auf die Dachterasse des Hotels mit Kind

Koh Tao: Save Bungalows

Da wir schon um 8.00 Uhr morgens auf Koh Tao ankamen, waren wir sehr froh schon einchecken zu können. Die drei Nächte zum Ankommen auf der Insel haben wir auch vorab gebucht und insgesamt 38 Euro bezahlt. Der kleine Bungalow war funktional, sauber und ruhig. Auf dem Gelände wohnen auch einige Leute längerfristig, die auf der Insel arbeiten oder einfach länger bleiben. Wir waren rundum zufrieden und hätten wohl auch spontan noch einen freien Bungalow dort gefunden.

Schild Save BungalowsBlick auf terasse der Bungalows mit Kind

Koh Tao: Baantalay oder fünf Tage im Paradies

Unterkunftsmäßig unser absolutes Highlight! Ok, es war auch der Bungalow in dem wir uns aufgrund des riesigen Geckos eine Weile nicht auf die Toilette trauten – aber das gehört eben zum Dschungel dazu. Bezahlt haben wir 35 Euro pro Nacht und es kam noch mal ordentlich was an Essen hinzu. Denn eins muss jedem Reisenden in Baantalay klar sein: Dort ist nicht viel in der Nähe und vor allem das Essensangebot beschränkt sich auf das Restaurant im Resort und ein weiteres im nächsten. Wir fanden es dennoch ok und genossen die Tage sehr.

Der nächstgelegene Strand ist die Aow Leuk-Bucht und leider nur über Umwege und steile Straßen zu erreichen. Zu Fuß braucht man schon fast eine Stunde, mit dem Pickup-Taxi oder einem Roller geht’s aber ganz fix. Dafür wird man  mit glasklarem türkisfarbenen Wasser und tollen Stellen zum Schnorcheln belohnt. Wir nannten die Bucht nur noch Taucherparadies und verbrachten wunderbare Tage dort. Es gibt ein Restaurant (preislich günstig) in dem man auch Liegen mit Sonnenschirmen mieten kann.

Der ausgeschilderte Privatstrand von Baantalay ist über viele Stufen erreichbar (selten hatte ich so einen Muskelkater) und ganz nett. Schwierig ist aber der Einstieg ins Wasser, der sich zwischen den Felsen befindet.  So landet man direkt im Riff und muss gut schwimmen können um nicht an die scharfen Kanten der Korallen zu kommen. Für Miss K. war das leider nix – sie kann zwar gut schwimmen, sich aber durch die engen Steine zu bewegen gelang ihr einfach nicht und erforderte mehr Übung im Schorcheln. Badeschuhe sind unbedingt erforderlich. Für Kinder lohnt sich dann also doch die recht beschwerliche Wanderung zu einer der nächsten Buchten.

Dennoch genossen wir die Ruhe und den unvergleichlichen Ausblick von den diversen Terassen des Resorts. Der kostenlose Pickup funktionierte super und die Kommunikation mit dem Betreiber lief reibungslos. Auch die Mitarbeiterinnen vor Ort waren sehr freundlich und lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab.

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Koh Tao: Sunshine 2 in Chalok Baan Kaok

Durch den täglich angebotenen Shuttle nach Chalok Baan Kaok im Süden von Koh Tao haben wir diesen etwas ruhigeren Ort kennengelernt und als nächstes Etappenziel bestimmt. Um unser ausschweifendes Leben im Baantalay (die Dessertkarte war schuld!) zu kompensieren folgte der unaufhaltsame Abstieg der Familie V.: Das Sunshine 2. Eine richtige Webseite haben die nicht und auch hier leben viele Leute länger in den kleinen Apartments, die ziemlich einfach und mitunter etwas oll sind. Dafür zahlt man umgerechnet 8 Euro pro Nacht.  Der Inhaber ist sehr geschäftstüchtig und das Frühstück ok. Da sich in Chalok aber auch viele andere Möglichkeiten bieten, ist man nicht darauf angewiesen dort einzukehren. Tagsüber hingen wir meist in der Saan Jao-Bucht rum oder entdeckten die anderen Strände in der Nähe. Dort trafen wir auch viele Familien, was uns in unserem Entschluss zu bleiben bestärkte. Aber auch hier ging ohne Badeschuhe im Wasser nix. Beim nächsten Mal würde ich aber eher in den einfachen Taraporn-Bungalows absteigen. Diese kann man vor Ort über das Restaurant auf dem Steg buchen.

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Koh Tao: Sunset Bungalows

Unsere nächste Unterkunft liegt nur eine Bucht weiter und war wieder bedeutend ruhiger. Die Sunset Bungalows an der June Juea-Bucht können auch gut vor Ort gebucht werden und waren erneut einfach und simple für 15 Euro pro Nacht. Dafür ist der Ausblick sensationell! Leider waren die wöchentlichen Partys im Hotelbunker eine Bucht weiter etwas laut. Die zum Familienunternehmen gehörende Strandbar von Yat ist legendär und lädt zu fast jeder Tageszeit auf einen entspannten Drink mit Reggaemusik ein. Alles in allem war hier wohl die Atmosphäre am chilligsten. Für einen kleinen Aufpreis fuhr uns die Besitzerin zu unserer nächsten Herberge am Strand von Sairee. Man kann aber auch dem steilen Pfad durch das Resort folgen und an der Küste entlang zu den weiteren traumhaften Buchten im Westen der Insel laufen. Wir haben einen halben Tagesmarsch für die Strecke nach Mae Haad gebraucht und dabei noch recht unberührte Ecken der Insel entdeckt.

Blick aufs MeerInnen Bungalow Bett mit Moskitonetzromantischer Sonnenuntergang am Strand

Koh Tao: O’Chai Bungalows in Sairee

Unsere letzte Unterkunft auf der Insel waren die O’Chai Bungalows am belebten Strand von Sairee an der Westküste in Hafennähe. Das Resort ist ziemlich einfach, aber sauber und funktional. Wir waren schon vormittags vor Ort (Walkin, keine Webseite) und hatten Glück und bekamen einen Bungalow mit Strandblick (ohne Aufpreis!) für unsere letzten Tage auf Koh Tao. Auch hier haben wir 15 Euro/Nacht bezahlt. Es gibt eine kleine Strandbar und ein Restaurant zum Frühstücken. Allerdings gibt es auch unzählige Bars und Restaurants in der Nähe.

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Bangkok: Sleep With Inn

Dann ging es mit dem Nachtzug zurück nach Bangkok, was natürlich auch Übernachtungskosten gespart hat. Bei unserem ersten Aufenthalt waren wir zwar von der Khaosan Road begeistert, aber nicht wirklich vom Hotel. Also buchten wir zwei Nächte im superneuen Sleep With Inn in der Parallelstraße – natürlich auch hier mit einem Pool auf dem Dach. Kostenfaktor waren 60 Euro für zwei Nächte in einem etwas schickeren Zimmer. Beim nächsten Mal würde ich aber darauf bestehen ein Zimmer, was nicht direkt zur lebendigen Khaosan Road hinausgeht, zu buchen – das war dann leider doch wieder recht laut, womit man bei der Lage auch rechnen muss. Ohropax waren also nicht erstmalig eine sinnvolle Investition.

Bangkok (Flughafen): Ploykhumthong Boutique Resort

Das Hotel mit dem unaussprechbar anmutenden Namen liegt außerhalb des Zentrums, dafür aber dicht am Flughafen. Das war auch der einzige Grund für unseren Aufenthalt hier. Dieser bestand im Wesentlichen aus diversen Runden im großen Pool, einem Essen im recht teuren Restaurant, der Übernachtung an sich und einer Fahrt zum Flughafen am frühen Morgen. Mit diversen Rabatten bezahlten wir mit der Buchung bei expedia.de nur 23 Euro für die doch recht hübsche Unterkunft zum Abschluss einer schönen Reise.

Grafik Übernachten in Bangkok

Teil 2: Money, Moneten und Geld

Der für viele Menschen wichtigste Aspekt einer großen Reise ist wohl das liebe Geld. Ich habe nicht genau Buch geführt aber doch im großen und ganzen alles erfasst. Vorab: Viele Alleinerziehende fahren nur selten in den Urlaub – wenn überhaupt! Das Geld ist oft knapp und viele erhalten nur unregelmäßig, wenn überhaupt Unterhalt vom getrennt lebenden Elternteil. Bei uns ist das nach langem Ringen auch endlich geklärt. Dazu kam, dass ich im Jahr 2014 zu großen Teilen Vollzeit-angestellt mit viel Pendelei war. Den Sommerurlaub beschränkte ich im Jahr zuvor auf eine Woche und auch sonst lebten wir nicht über unsere Verhältnisse, sodass ich genügend Geld für unsere Reise beiseite legen konnte. Es war natürlich auch ganz praktisch, dass nicht alle Kosten zum gleichen Zeitpunkt anfallen, sondern sich ganz gut über mehrere Monate verteilen.

Transportkram

Zur Flugbuchung, einem der größten Kostenfaktoren, habe ich hier schon einiges geschrieben. Es ist gut den Preis über einen gewissen Zeitraum im Blick zu behalten und im günstigsten Moment zuzuschlagen. Bei Reisen mit Kids ist es dennoch wichtig genau zu prüfen, ob es wirklich Sinn macht den 20-Stunden-Overlay für ein Ersparnis von 50 Euro zu buchen. Dazu kommen dann natürlich noch weitere kleinere Kostenpunkte, die in ihrer Summe, je nach Destination, nicht zu unterschätzen sind: Taxis, Tuk Tuks, Fähren, Bus, Metro, Zug.

Sleepless in Koh Tao? Nö!

Wir hatten alles: wunderschöne Bungalows im Dschungel mit einsamen Buchten und Privatstrand (ca. 35 Euro/Nacht) bis zur abgeranzten Bude mit krabbelnden Mitbewohnern und durchlegener Matratze (7 Euro/Nacht). Da wir aber auch mit letzterem ganz gut klarkamen und die Unterkunft ja primär zum Schlafen genutzt wurde, sind wir doch eher in einfachen Bungalows abgestiegen. Eine Klimaanlage hatten wir außer während unseres kurzen Aufenthalts in Bangkok nie und sie hat auch nie gefehlt.

Essen

Bei den Kosten für Nahrungsmittel habe ich mich etwas verschätzt. Auf dem Festland von Thailand kann man durchaus günstig leben. Mit einem ordentlichen Inselzuschlag und einem Kind, was im Grunde genauso viel isst wie eine Erwachsene, wurde die Reisekasse mehr strapaziert als erwartet. Da wir weder Fisch noch Fleisch aßen waren es nun keine exorbitanten Summen, aber unter den angepeilten 10 Euro pro Tag blieben wir fast nie. Schuld daran waren mitunter auch die vielen leckeren Fruchtshakes, veganen Restaurants und Pancake-Stände. Beim abendlichen Chillen mit Feuershow am Strand kam dann auch schnell ein kleines Sümmchen zusammen.

verrückte Obstsorten

Plastegeld: Kreditkarten

Hatten wir und haben wir genutzt. Vorrangig die extra angeschaffte Kreditkarte der DKB. Mit dieser könnt ihr, wie mit jeder anderen Karte auch, Geld an den unzähligen ATMs abheben. Dabei entstehen dennoch Gebühren. Nach der Reise könnt ihr diese aber zurückbekommen. Dazu müsst ihr nur eine freundliche E-Mail an die DKB schreiben und für Rückfragen die entsprechenden Belege parat haben. War bei mir aber nicht nötig und das Geld wurde wenige Tage später auf mein Konto überwiesen. Natürlich sollte man fairerweise die Abhebungen begrenzen und lieber wenige Male größere Summen abheben.

Shoppen bis zum Umfallen

Die letzten drei Tage unseres Aufenthalts in Thailand verbrachten wir in Bangkok. Anders als bei unserem ersten Aufenthalt, bei dem wir uns auf Sightseeing und Essen beschränkten, verfielen wir in einen Shoppingrausch. Einmal angefixt, war kein Markt mehr vor uns sicher: Wir wollten alles (vegetarische) probieren und deckten uns ordentlich mit Klamotten ein. Besonders die wallenden superbequemen Yogahosen haben es mir angetan – das war dann auch mein liebstes Mitbringsel für Freunde. Letztendlich mussten wir uns am vorletzten Tag eine neue Reisetasche besorgen.

Grobe Kostenaufstellung für uns zwei für einen Monat

Flüge (Kind (7) + Erwachsene, Qatar Airways): 1120 Euro

Reisekrankenversicherung: 23 Euro

Transport in Thailand: 170 Euro

Unterkunft (28 Nächte): 500 Euro

Essen (30 Tage):  450 Euro

Shopping u. Souvenirs: 300 Euro

Extras (Kanaltour BKK, Tauchen, Massagen): 200 Euro

Eintritte: 20 Euro

 

Gesamt: rund 2800 Euro

Teil 1: Thailand mit Kind: Reiseroute und Hin- und Herkommen

Up in the Air

Die Reisevorbereitungen liefen schon eine ganze Weile. Los ging es dann Ende Juli 2015 mit einem Flug von Berlin (Tegel) über Doha (Katar) nach Bangkok. Das Ganze funktionierte mit Qatar Airways recht komfortable. Das vorab gebuchte vegane Essen war gut, aber nicht spitze. Miss K. schlief nach einem mehrstündigen Layover den zweiten Flug komplett durch. Der internationale Flughafen von Doha ist superneu und superschick. Es gab mehrere Kinderspielecken, die jedoch zu nachtschlafender Zeit eher zum Ausruhen und Schlafen zweckentfremdet wurden. Wir haben trotzdem Karten gespielt und Yoga gemacht. An Bord des Flugzeugs wurde es Dank der eingebauten individuellen Bildschirme (mit Filmen, Serien, Spielen) nicht langweilig und ich hab gar nicht erst versucht die Fernsehzeit zu reglementieren. Alles in allem sind wir ziemlich entspannt in Bangkok angekommen.

Bewertungsbildschirm am Flughafen Bangkok

Ankommen in Bangkok: Skytrain und Taxis

Nach einer ersten Konsultation mit dem Geldautomaten ging es mit dem Skytrain in Richtung Innenstadt. Denn wie sollte es anders sein? Wir hatten ein Hotel in der Khaosan Road gebucht. Das ist DAS Backpackerzentrum Bangkoks und ziemlich belebt. Den Rest der Strecke nutzten wir dann ein Taxi – immer darauf bestehen mit Taximeter zu fahren. Leider wurden wir kurz vor Ende der Reise auch ziemlich über den Tisch gezogen: Verhandelt war eine Fahrt quer durch die Stadt zu einem Hotel am Flughafen mit Taximeter. Wir hatten einen sehr frühen Flug und konnten uns so ein wenig Stress ersparen. Außerdem waren wir mittlerweile shoppen und unser Gepäck hatte sich ordentlich erweitert, was die Tour mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwieriger machte. Nach 10 Minuten im Taxi fing der Fahrer an den Preis nach zu verhandeln. Da sitzte nun mit all deinem Gepäck im Kofferraum auf der Hochstraße quer durch Bangkok. Der verhandelte Preis war nicht exorbitant hoch, aber mehr als erwartet – wir haben bezahlt, sind sitzengeblieben und haben uns die Laune nicht verderben lassen.

khaosan von oben

Tuk Tuks forever

Vor den Unterkünften warten oft schon einige Tuk Tuk-Fahrer. Bei unserer ersten Erkundungstour durch Bangkok sind wir leider auch darauf reingefallen, als wir zu lange auf eine Straßenübersichtskarte schauten. Ein netter Herr im Businesslook hat uns ganz tolle Tempelanlagen empfohlen und sofort kam auch ein Tuk Tuk an, was uns für einen unschlagbaren Preis (50 Baht) zu diversen Geheimtipps kutschieren sollte. Das war auch ganz nett – als es aber darum ging uns zu unserem Ausgangspunkt zurück zu bringen, hielten wir zunächst bei diversen Geschäften, in denen der Fahrer entsprechend unserer Kaufkraft Gutscheine und Prämien bekam. Da erstere nicht groß ausgeprägt war, kauften wir also weder ein maßgeschneidertes Kleid, noch die diversen Kaschmirschals oder buchten auch nicht für den Rest der Reise überteuerte Unterkünfte in einem Reisebüro, was sich als unabhängige Touristeninfo tarnte. Auf letzteres wäre ich tatsächlich fast reingefallen. Ich habe mit Miss K. dann den Plan geschmiedet, dass sie auf ein Zeichen so unglaublich genervt rumquengeln soll, dass die jeweiligen Verkaufspersonen letztendlich erleichtert waren, als wir unverrichteter Dinge den Laden verlassen haben. Irgendwie bleibt aber ein schlechtes Gewissen dem Fahrer gegenüber, der nun leer ausgeht und uns sicher nicht ohne Grund von seinen fünf Kindern erzählt hat. Wenn man anfangs den Preis verhandelt und dieser einem doch etwas niedrig vorkommt, am besten gleich nach den anvisierten Stopps fragen – so merken sie, dass ihr das Spielchen schon kennt und im Zweifelsfall gibt es in Bangkok TukTuks wie Sand am Meer.

Tuk Tuk fahrer von hinten

Bootfahren in BKK

Mit den Booten über den Chao Phraya zu düsen ist schon ein Erlebnis. Hier findet ihr eine ganz gute Übersicht über die verschiedenen Linien in Bangkok. Wir sind ohne große Planung zu einer der Ablegestellen gelaufen und haben vorab ein spottbilliges Ticket gelöst, bei den Fähren läuft das auch gut. Je nachdem wie viele Menschen ein und aussteigen ist es tatsächlich nicht immer einfach auch schnell genug vom Boot zu kommen. Hat aber alles geklappt und gefetzt. Am Ende unseres Aufenthalts haben wir noch eine exquisite Tour durch Bangkoks Kanäle im Longtail-Boot unternommen. Das war vergleichsweise teuer, aber so haben wir tatsächlich noch mal ganz andere Einblicke von dieser riesigen Stadt bekommen. Die Buchung über eines der vielen Reisebüros klappte super und die Mitarbeiterin hat uns direkt bis zum Ableger am Pier gebracht, den wir sonst wohl nicht so einfach gefunden hätten. Kostenfaktor ca. 2000 Baht für drei Stunden inklusive toller Tipps fürs After-Bootstour-Shoppen.

2015-08-25 12.31.03Miss K. mit Blick aus dem Boot

Bus: Mit Lomprayah von Bangkok nach Koh Tao

Die öffentliche Busse haben wir nicht ausprobiert, da war uns das System einfach nicht klar. Stefan hat das aber hier sehr ausführlich beschrieben. Wir sind dann aber über Nacht mit dem Bus des Unternehmens Lomprayah, die nahe der Khaosan Road ihren Sitz haben, in den Süden nach Chumpon gefahren. Die Tickets kann man online kaufen, Kindertickets gibt es jedoch nur vor Ort. Dann wartet man mit gaaaanz vielen anderen Backpackern auf die Abfahrt der Busse, wobei man aufpassen muss in den richtigen zu steigen. Über einen farbigen Aufkleber erkennt man aber schnell alle, die mit dem gleichen Bus fahren wollen und kann sich zusammentun. Ich fand die Fahrt sehr anstrengend – Miss K. hat sie fast komplett verschlafen (sogar die Pausen) und ist gut erholt mit dem Sonnenaufgang in Chumpon angekommen.

Sonnenaufgang

Mit der Fähre auf die Insel

Da wir, wie die meisten, die komplette Tour bis nach Koh Tao gebucht hatten und das bekanntlich eine kleine Insel ist, ging es mit der Fähre weiter. Wir erlebten den allerschönsten Sonnenaufgang, der alle Strapazen der Nacht entschuldigte – das richtige Urlaubsfeeling war wieder da. Die nächsten drei Stunden starrten wir dann also fasziniert aufs Meer. Auf der Insel angekommen (ca. 8 Uhr morgens) suchten wir uns erst mal ein nettes Café zum Frühstücken und liefen auf gut Glück zu unserer ersten Herberge auf der Insel. Dort konnten wir dann sogar schon einchecken – wunderbar!

Pier auf Koh Tao

Fähre von innen

Pickup-Trucks oder die geheime Todesfalle von Koh Tao

Es folgten vier Wochen Koh Tao in denen wir primär von A nach B gewandert sind oder auch mal ein Pickup-Taxi benutzt haben. Bei den steilen Wegen war auch das recht spaßig und oft hart an der Grenze zu ziemlich gefährlich – das haben wir aber ignoriert. Mit den bei vielen beliebten Rollern sind wir nicht gefahren. Spätestens nachdem wir den dritten Unfall gesehen haben, wurden wir in der Entscheidung bestärkt das auch gar nicht erst anzufangen.

Korallen

Abenteuer Zugfahren

Aufgrund meiner negativen Wahrnehmung der Tour mit dem Nachtbus, wollten wir zurück nach Bangkok mal den Nachtzug ausprobieren. Gesagt getan: Sehr praktisch war, dass wir die gesamte Tour im Reisebüro (Pickup am Bungalow, Fähre, Bus zum Zug, Zug) buchen konnten. Am Zug achtet der Schaffner beim Einsteigen darauf, dass man ins richtige Abteil einsteigt – die Betten sind genau reserviert. Da es im Grunde nur eine Nord-Süd-Verbindung gibt und die Züge nicht immer pünktlich fahren sind am Bahnhof schon drei Züge vor unserem nach Bangkok gefahren. Die Zugnummer wird aber auch auf einem Bildschirm angezeigt, sodass man sich danach richten kann. Bezahlt haben wir zu zweit ca. 2000 Baht. Im Nachhinein hätten wir auch locker auf ein Bett (aber nur unten) im Nachtzug gepasst und noch mal sparen können. Miss K. war das obere kleinere Bett etwas unheimlich. Man wurde nur mit Gurten und einem Vorhang davon abgehalten durch den Zug zu purzeln. Grundlegend war es etwas rumplig aber eine angenehme Erfahrung. Essen und Getränke sollte man sich vorher organisieren, gibt es aber auch in Hülle und Fülle am jeweiligen Bahnhof.

Innenansicht Zug

Vom Bahnhof in Bangkok zu unserem Hotel konnten wir es uns nicht nehmen lassen noch mal ein TukTuk zu nehmen – auch wenn ein Taxi günstiger gewesen wäre. Den Preis haben wir natürlich vorher verhandelt und mit einem resoluten Auftreten klappt das dann auch ohne Besuche bei Maßschneidereien und Schmuckläden.

großer Buddha

Ein Monat Thailand (Koh Tao): Backpacking mit (Grundschul-)Kind?

Unsere Reise nach Thailand ist schon etwas her – da ich aber oft gefragt werde, wie das alles so lief, nun endlich ein kleiner Reisebericht. Die Ausgangslage im letzten Sommer war etwas holprig, dennoch vorab: Es war der wahrscheinlich schönste und erholsamste Urlaub (inklusive der Zeit vor dem Kind). Eigentlich wollten wir, nach einem kurzen Aufenthalt in Bangkok,  verschiedene Inseln im Süden Thailands entdecken, sind dann aber schon an unserem ersten Reiseziel versackt und irgendwie hängengeblieben auf Koh Tao. Weil es darüber dennoch sehr viel zu erzählen gibt, folgt nun eine kleine Serie zu verschiedenen Aspekten der Reise als alleinreisender und –erziehender Mama eines siebenjährigen Sonnenscheins. Viel Spaß beim Lesen und vor allem Nachmachen – wo auch immer in der weiten Welt! Hier könnt ihr schon mal einen Einblick in unsere Reisevorbereitungen erhalten.

Teil 1: Thailand mit Kind: Reiseroute und Hin- und Herkommen

Teil 2: Money, Moneten und Geld

Teil 3: Unsere Unterkünfte in Bangkok und Koh Tao

Teil 4: Random Facts und Vermischtes

Teil 5: Bangkok in Bildern

Es geht los – Endlich?

Mit einigen Hindernissen habe ich soeben das medizinische GO für unsere Reise nach Bangkok bekommen. Aufgrund einer Autoimmunkrankheit, die vor gut sechs Monaten festgestellt wurde, muss ich bestimmte Medikamente nehmen, die ich nicht immer gut vertrage. So musste ich ein weiteres Mal eine Woche vor Abflugtermin sofort mein Thyreostatikum absetzen um bleibende Schäden zu vermeiden. Bis zum letzten Bluttest (ob sich die Werte erholt haben) war ich hin und her gerissen, ob wir überhaupt fliegen sollten.

Entscheidung

Eine Frage also, die mir weder Freunde noch Familie beantworten konnten: Es war Zeit für eine meiner allseits beliebten und vielseitig anwendbaren Pro- und Contra-Listen.

Dagegen:

  • Der Körper will dir mit dem erneuten Abstoßen eines Medikaments was sagen, hör auf ihn!
  • Der Wechsel des Klimas wird dir zuviel. Warum tust du dir das an? Reicht nicht die Ostsee auch?
  • Das ist ein Zeichen, dass du die Reise nicht machen solltest – vielleicht passiert doch was Doofes (Flugzeugabsturz, Attentat, Erdbeben etc.).

Worst-Case-Szenarios:

  • Ich blase alles ab und habe das Geld für die Flüge in den Sand gesetzt. Ja, ich weiß ab jetzt dann eben doch mit Reisekostenrücktrittsversicherung.
  • Mir geht’s schlecht und ich muss ins Krankenhaus, das Kind (7) ist auf sich allein gestellt.

Dafür:

  • Ich habe grünes Licht von allen behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
  • Ich habe eine gut ausgestattete Reiseapotheke – konventionell und naturheilkundlich.
  • Wir fahren nicht in die wilde Pampa oder einsame Ödnis auf der Suche nach irgendwelchen Kicks- es gibt eine sehr gute (medizinische) Versorgung und Infrastruktur in Thailand.
  • Ich möchte nicht noch eine geplante Reise (Rom im Frühjahr) aufgrund dieser doofen Krankheit platzen lassen; ums Geld wär’s auch langsam schade.
  • Wir sind einen Monat weg, ich lese keine (beruflichen) Mails und wir lassen vieles einfach auf uns zukommen – ein Ausstieg aus dem Alltag mit Strand, Lesen, gutem Essen, Yoga…
  • Ich bin gut vorbereitet auch wenn nicht jeder Schritt geplant ist (Notfallnummern, Infos auf Englisch in allen Gepäckstücken, Deutschenliste beim Auswärtigem Amt).
  • Wir reisen nicht allzuviel rum und chillen nach zwei Tagen in Bangkok weiter auf einer eher ruhigen Insel. Die ist auch als Tauchparadies bekannt, was mit sich bringt, dass es auch eine gute medizinische Versorgung gibt.
  • Meiner Meinung nach habe ich genügend Karma-Punkte angesammelt um eine gute Zeit in Thailand zu verbringen.

Was hättest du gemacht?

Fernweh: Unsere Reiseroute und Vorbereitungen aller Art

Unsere erste richtig weite Reise ist schon lange geplant und nun schon zum Greifen nah. Durch die Schulpflichtigkeit von Miss K.  und meine arbeitgeberseitige Auflage Urlaub primär in den Semesterferien zu planen, bleiben uns im Grunde nur die Schulferien für längere Unternehmungen. Dass es in warme Gefilde gehen sollte, war uns beiden von Anfang an klar. Thailand gilt mit seiner Infrastruktur als ideales Backpackerziel – auch mit Kindern. Heute schreibe ich darüber was und wer mich bei meiner Reiseplanung bewegt hat – Nachmachen ausdrücklich erwünscht.

Flugbuchung: Einmal Berlin-Bangkok bitte – Danke.

Flüge sind oft die größten Kostenpunkte einer Reise. Ich hatte mir verschiedene Benachrichtigungsfunktionen eingestellt und vor allem die Flugsuche von Sykscanner und Kayak genutzt, da man hier einen guten Überblick über günstige Flüge an verschiedenen Tagen erhält und dann entsprechend aussuchen kann. Über den besten Zeitpunkt einer Buchung und vieles mehr haben sich schon ganz andere Gedanken gemacht, zum Beispiel Feli, die hier über alles rund um das digitale Nomadentum bloggt. Gebucht habe ich dann letztendlich im Februar, also  gut sechs Monate vor Abflug, direkt bei der Airline – in unserem Fall Qatar Airways. Dort konnte ich auch unser veganes Essen auf dem Langstreckenflug dazu bestellen und erhielt auch eine Kinderermäßigung. Miss K. freut sich am meisten auf die Unterhaltungstechnik an Bord des Flugzeugs.

Kram, den ich extra angeschafft habe oder warum meine Geburtstagseinladung einen Googledoc-Link beinhaltete

Aus purem Selbstzweck und weil ich, pseudo-belesen durch diverse Reiseblogs, befunden habe bestimmte Dinge brauchen zu müssen, verzierte ich die diesjährigen Einladungen zu meinem Nichtgeburtstag (der Richtige ist nämlich erst 2016 wieder #Schaltjahr) mit einem Link zu einem Dokument, in dem ich ein paar Dinge auflistete, die wir gebrauchen könnten. Die Eingeladenen sollte dann entsprechend kennzeichnen, wenn sie vorhatten etwas davon zur entsprechenden Festivität mitzubringen. Daraufhin passierte erst mal nix. Ich sah meinen ganzen Plan scheitern – doch auf wundersame, mir nicht erklärbare Weise, fand sich an besagtem Tag fast alles, was ich aufgeschrieben hatte, auf meinem Gabentisch ein. Können ja doch lesen die lieben Menschen. Was da letztendlich so drauf lag?  Hier ist eine Liste mit Dingen, die ich zunächst ausschließlich für die Reise angeschafft habe, die aber auch sonst zu großen Teilen seitdem meinen Alltag bereichern:

  • ein Nackenkissen, damit der Hals nicht immer wehtut beim Schlafen in diversen Verkehrsmitteln
  • ein Kulturbeutel zum Hängen
  • Ein Karabiner-Multi-Tool-Dings zum  Aufmachen von Bierflaschen und Schuhe-an-den-Rucksack-Baumeln
  • 2 kleine Reisehandtücher
  • ein Kniffelspiel
  • ein Skip.bo-Spiel
  • Ein Brustbeutel für so wichtigen Kram
  • zwei Reiseführer: eins und zwei (die aber nicht mit vor Ort sein werden)
  • ein Zahlenschloss
  • ein geliehener Reisestecker (Danke, Gerit!)
  • Wiederverschließbare Tüten

Behördenkram und Notwendiges

Oh, was hab ich mich mit meinem Reisepass und dessen Gültigkeit vertan – und den Wartezeiten der Berliner Bürgerämter, die im Grunde nur noch mit Terminbuchung Gesuche erfüllen. Das läuft dann eben mit Termin, dafür aber Expresszuschlag = 90 Euro. Ein Visum brauchen wir nicht, da wir weniger als 30 Tage im Land bleiben. Außerdem habe ich noch schnell die Kreditkarte der DKB beantragt, mit der als angeblich einziger Anbieter das Geldabheben in Thailand kostenlos ist – kann ja nicht schaden. Eine zweite Kreditkarte für Notfälle ist auch dabei. Außerdem kommen hinzu: Listen mit meinen Medikamenten und Unverträglichkeiten, Notfallinfos in verschiedenen Sprachen und Kopien der wichtigen Dokumente (online und offline) sowie Sperrnummern. Impfen war ein schwieriges Thema da ich aufgrund meiner Immunschwäche nur das wirklich notwendige in Absprache mit den Docs nachgeimpft habe. Da wir uns aber vor allem auf Inseln aufhalten, sollte das gut gehen. Außerdem dabei: Eine kleine Reiseapotheke (vor allem für den Fall, dass uns das Essen nicht bekommt oder wir den Denguefieberjoker ziehen). Für alle Fälle haben wir natürlich noch eine Familienreisekrankenversicherung abgeschlossen. Was hab ich vergessen?

Unterkünfte zum Ankommen/Abreisen

Wie schon beschrieben, soll die Reise eher ein Ankommen und keine Listenabarbeitungsaktion sein. Möglichst stressfrei soll das gehen und mit meinem ausgeprägt planerischem Gemüt brauche ich dafür ein paar Sicherheiten – wenigstens für den Kopf und den Anfang, bzw. das Ende unserer Unternehmung. So habe ich neben dem Flug bereits eine Unterkunft in Bangkok gebucht. Weil ich es praktisch finde, vieles über ein Portal zu buchen und Kosten zeitlich ein wenig zu verteilen, nutze ich dafür Expedia (aber da gibt es viele, je nach persönlicher Präferenz). Nach zwei Tagen in Bangkok fahren wir mit dem Bus nach Koh Tao weiter und bleiben dort bis es uns nicht mehr gefällt (oder bis zum Rückflug).  Weil genau dann auf der Nachbarinsel, Koh Phanghan, die berüchtigte Full Moon Party stattfindet und damit viele der günstigeren Unterkünfte von partysuchenden Touristen schon belegt sein werden, habe ich auch dort zwei Nächte zum Ankommen vorgebucht. Mit Miss K. habe ich vorab einen Deal vereinbart: Entweder sind unsere Unterkünfte direkt in Strandnähe oder haben einen Pool – bislang sieht es gut aus.

Hoffentlich eines der Highlights: Baan Talay auf Koh Tao

Ein besonderes Juwel der Resortanlagen ist mir bei einem meiner Rechercheabende – und davon gab es einige – begegnet: Das Baan Talay Resort im Südosten der kleinen Insel. Die Preise sind zwar etwas teurer als unsere Reisekasse vorsieht, aber wenn man schon mal da ist, muss man sich auch was gönnen. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass ich diesen Gedankengang noch öfter haben werde. Das kleine Resort hat sowohl eine Tauchschule (eine der vielen auf Koh Tao) als auch eine Yogaschule. Ich werde berichten, ob die idyllischen Bungalows auch wirklich so aussehen und wie oft wir es tatsächlich zu den täglichen Yogastunden geschafft haben. Wir haben hier zunächst einen Aufenthalt von fünf Tagen gebucht. Alles was danach kommt, werden wir vor Ort entscheiden. Lediglich für die letzte Nacht in Bangkok habe ich aufgrund des frühen Fluges eine Unterkunft in Flughafennähe gebucht – gemäß unserer Abmachung natürlich mit Pool.

Reisevorbereitungen

In drei Wochen geht’s los. Aufgrund meiner durchweg planerischen Natur weiß ich schon jetzt welches Kleidungsstück, wie und an welcher Stelle in welchem unserer drei Gepäckstücke landet. Was die Reiseroute angeht sind wir da noch nicht so festgelegt – mit Absicht. Mein kleines Blog wird in den nächsten Wochen kurzerhand zu einem Travelblog mit dem Fokus „Alleinerziehend Reisen in Thailand mit chronischer Krankheit und knappen Budget.“

Warum ich alleinerziehend bin werde ich hier nicht erklären, das mit dem knappen Budget im Kontext von Teilzeit und Kind kann hier nachgelesen werden und die chronische Krankheit ist diese hier. Sie wurde genau drei Tage nach der Flugbuchung im Februar diesen Jahres diagnostiziert nachdem es mir schon eine ganze Weile komisch ging. Hätte ich Geizhals die Reisekostenrücktrittsversicherung abgeschlossen, würden wir, Miss K. (7) und ich, nicht in 21 Tagen nach Bangkok fliegen. Mit grünem Licht von der Ärzteschaft und einer Prise gesundem Menschenverstand sollte das aber alles gut klappen. Der Fokus der Reise liegt eher auf dem Ankommen, Dasein und Finden als dem Akt des Reisens und ganz viel Sehenwollens. Doing Chilling anstatt Moving kommt unserer Reisepraxis am nähsten und mehr darüber möchte ich zumindest ab und zu hier teilen.

Das erwartet dich in der nächsten Zeit:

  • Unsere (geplante) Reiseroute
  • Mit Kind und Handgepäck 4 Wochen von Bangkok nach Koh Tao und zurück
  • Vegan unterwegs

später dann folgende Beiträge:

  • Unsere tatsächliche Reiseroute
  • Wie ich mein Kind in Bangkok verlor und wiederfand
  • Schorcheln auf Koh Tao
  • Das iPhone wurde gestohlen!
  • Schöne Bilder von Orten (gibt’s dann auch auf instagram)
  • Was sich von meiner Packliste als völliger Quatsch herausstellte
  • Hätte mir auch mal einer sagen können, dass da Regenzeit ist!
  • Und vielleicht: Warum ich einfach hier geblieben bin.

Für Tipps bin ich dankbar und freue mich über jeden Kommentar.

PS: Wir möchten immernoch unsere kleine aber feine Wohnung untervermieten (ihr wisst schon wegen des Budgets). Näheres dazu findet ihr hier.

Balkon

 

Crowdworker gesucht!

An mich ist eine Bitte herangetragen worden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Europa-Universität Viadrina beginnt nun ein Untersuchung zu Crowdworkern (oder Clickworkern). Dazu soll nicht nur über sie geredet werden, sondern auch mit Personen, die auf diese Art ihren Lebensunterhalt (anteilig) bestreiten. Mehr dazu könnt ihr zum Beispiel hier lesen.

Prof. Dr. Anna Schwarz, mit der ich zusammenarbeite, sucht in einem ersten Schritt solche Personen und möchte sich mit ihnen unterhalten (in Berlin oder gerne auch telefonisch) – natürlich vertraulich. Meldet euch bitte auch wenn ihr Kontakte vermitteln könnt, direkt bei ihr: aschwarz@europa-uni.de oder über das untenstehende Formular bei mir. Das wäre eine große Hilfe für die erste spannende Phase unseres Projekts.2015-01-10 10.57.30

 

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